Archiv der Kategorie: Berlin

Erotische Skulpturen auf Berliner Friedhöfen

Die Verbindung von Eros, dem Gott der körperlichen Liebe, und Thanatos, dem Gott des Todes, ist ein beliebtes Thema in der Kunst. Auch auf Berliner Friedhöfen finden sich Figuren und Reliefs, vorrangig Frauen darstellend, die man als Schmuck auf Grabstätten vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte. In diesem Beitrag präsentiere ich einige Kunstwerke, die auf Friedhöfen in Lichterfelde (Parkfriedhof), Gesundbrunnen (Friedhof St. Elisabeth II) und in Schöneberg (Alter 12 Apostel Friedhof) zu sehen sind.

 

 

 

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Unternehmergräber erforschen – Weltkulturerbe retten

Berliner und Brandenburger Friedhöfe, die seit 2020 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sind zu Recht eine touristische Attraktion. Sie bieten eine Fülle imposanter Grabanlagen und beeindruckender Mausoleen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, und sind aus der Berliner Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Zu den großartigsten Beispielen der Hauptstadt zählen der Friedhofkomplex an der Bergmannstraße in Kreuzberg, der Alte-St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg und der Jüdische Friedhof in Weißensee. Brandenburg bietet insbesondere mit dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf eine weitere sehenswerte Begräbnisstätte in der Region.

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James Simon. Die Kunst des sinnvollen Gebens

Es ist still an diesem Mittwochmittag um 12 Uhr in der zentralen Eingangshalle des Kulturforums am Matthäikirchplatz. Die eigenen Schritte vor allem sind es, die durch den weiten umbauten Raum hallen. Seit dem 1. Oktober 2021 zeigt das Kulturforum hier für etwa zwei Monate die „Sonderpräsentation“ genannte Ausstellung „James Simon. Die Kunst des sinnvollen Gebens“. Dies ist auch der Titel des gleichnamigen Buches von Olaf Matthes, das 2011 in der Reihe „Jüdische Miniaturen“ bei Hentrich und Hentrich erschienen ist.

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Kolonialismus im Bezirk – Spaziergang durch Lichterfelde

Am Sonntag, dem 24. Oktober 2021 lud der Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf zur Führung „Spaziergang in Lichterfelde“ ein. Bei strahlendem Sonnenschein widmeten sich etwa ein Dutzend Interessentinnen – ja, ausschließlich weibliche Spaziergänger hatten sich eingefunden – dem ernsten Thema „Kolonialismus“ und seinen Spuren im Ortsteil Lichterfelde.

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Der ganze Wedding in einer Straße – die Turiner Straße im 20. Jahrhundert

Wie sah der Wedding um 1900 aus? Welche Infrastruktur gab es? Was war los in einer einzelnen Straße? Wie entwickelte sich der Wohnungsbau und wie wohnten die Menschen? Am Beispiel der Turiner Straße zeigt unsere Autorin Ute Pothmann Beginn, Entwicklung und Veränderungen von Wohnen, Leben und Arbeiten im „Arbeiterkiez“ auf.

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Baukulturelles Erbe – Schmuckausstattung in Weddinger Mietshäusern

Wandfliese, NazarethkirchstraßeDer Wedding wird zumeist mit Verwahrlosung und sozialen Problemen gleichgesetzt. Dieses Stigma verdeckt den Blick auf das baukulturelle Erbe des Mietwohnungsbaus, das es zu dokumentieren, zu erforschen und zu erhalten gilt. Unsere Autorin Ute Pothmann hat sich umgesehen.

 

 

 

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Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu und sozialem Wandel

Wie wurde der Wedding eigentlich „rot“? Was war der „Blutmai 1929“? Und wer war Walter Nicklitz? Das August-Bebel-Institut (ABI) lud am „Tag der Deutschen Einheit“, dem 3. Oktober 2020, zu einer Führung zur Geschichte des sozialen Wandels und politischer Auseinandersetzungen im Wedding ein. Die Führung wurde von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen des Tagungszentrums in der Wiesenstraße 30 (TAZ), die vom gemeinnützigen KBS e.V. betrieben wird, gestaltet. Unsere Autorin Ute Pothmann war dabei.

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Spurensuche Armer Wedding – Erinnerungsorte der Armut

Wie wohnten die Menschen in „Meyers Hof“? Wer ging in die „Schrippenkirche“? Und an wen konnten sich obdachlose Frauen um 1900 wenden? Die „Berliner Spurensuche“ lud am 15. August 2020 zu einer Führung zur Geschichte der Armut im Wedding an. Ein Dutzend Interessierte kamen, um sich bei schönstem Sonnenschein vom Historiker Stefan Zollhauser über das Leben armer Menschen, über solidarisches Miteinander und Erinnerungsorte der Armut informieren zu lassen. Unsere Autorin Ute Pothmann war dabei.

 

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Der Urnenhain im Antonkiez

An der Gerichtstraße 37-38 liegt ein Friedhof. Er zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus: Die Stadt Berlin hat ihn 1828 als ersten städtischen Friedhof anlegen lassen. Gut achtzig Jahre später, 1909/1910, wurde auf dem Gelände das erste Krematorium Berlins errichtet. Daher gibt es hier keine Begräbnisstätten mit wuchtigen Grabsteinen und gewaltigen Wandgräbern, wie man sie von Friedhöfen für Erdbestattungen kennt.

 

 

 

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Spurensuche Kolonialer Sprengelkiez – deutscher Kolonialismus in Samoa und China

Warum gibt es im Wedding eine Samoastraße und einen „Pekinger Platz“? Aktuell wird in den Medien viel über deutschen Kolonialismus und Rassismus debattiert. Daher lud das Interkulturelle Gemeinwesenzentrum „Sprengelhaus“ in der Sprengelstraße 15 am 17. Juni 2020 zur Führung „Spurensuche Kolonialer Sprengelkiez“ ein. Etwa ein Dutzend Personen waren gekommen, um sich beim Historiker Stefan Zollhauser über die lokale Erinnerungskultur zum deutschen Kolonialismus in der Pazifikregion zu informieren.

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